Ich bin gechillt um 3 Uhr 39 am Dienstagmorgen.
Hinter mir
liegt ein Montag, der positiv verlaufen ist. Die Trainingseinheiten waren sehr
okay. Noch mehr war ich erleichtert, dass sie an der Turnhalle nicht die
Schlösser ausgetauscht hatten und wir bis auf den Sportplatz durch die
offiziell gesperrten Hallen gehen konnten.
Ein Mädchen aus
einer meiner Trainingsgruppen, das einen älteren Bruder hat, sagte zu
mir, dass sie noch ein Geschwisterchen bekommt.
Woraufhin ich ihr schon einmal vorausschauend gratulierte.
Sie bedankte sich, sagte dann aber – unglaublich erleichtert und mit einem
hörbar tiefen Seufzer in der Stimme - ich musste innerlich so lachen darüber:
„Es wird ein Brüderchen. Gut, dass es kein Mädchen wird. So bleibe ich was
Besonderes in der Familie.“
Meinen Stick mit den Hochzeitsbildern wurde ich endlich los.
Ich brachte
ihn der Braut vorbei, die sich sehr darüber freute. Im Gegensatz zum Sonntag,
als Braut und Bräutigam den USB-Stick bei uns vorbeibrachten und ich über eine
Stunde mit ihnen plaudernd vor der Haustür stand.
Den Montagabend verbrachte ich vor dem Computer.
Nein, ohne Trainingsprogramme zu schreiben oder Bilder zu bearbeiten.
Stattdessen hörte ich eine Ausgabe von „Hotel Matze“ mit Ilka Bessin (Cindy aus
Marzahn), die so viel besser und informativer war, als ich erwartet hatte.
Vater und
Mama sind wohlauf. Gut drauf!
Dann habe ich es noch geschafft, eine ganze Packung Schokoladeneis mit karamellisierten Haselnussstückchen in mich reinzupfeifen.
Die ersten fünf bis zehn Minuten war es ungelogen Schwerstarbeit, das gefrorene Eis in mundgerechte Stücke zu bekommen. Von „löffelzart“, wie es auf der Packung stand, konnte da nun wirklich keine Rede sein.
Passt gut auf euch auf und seid nett zueinander, wer immer ihr auch seid!?
