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„Widerstand am Dienstag“

John Baker Sander
18. August 2026(bearbeitet)
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Der Abend fühlt sich wie ein Übergang in den Spätsommer mit gemäßigten Temperaturen an, 22 °C. Manchmal, wenn die Sonne mittags herausschaut, sogar 25 °C. Mehr braucht’s für mich auch nicht.

Doch bereits in meinem Umfeld höre ich die ersten murmeln: Es ist kalt.

Ob der Sommer noch mal zurückkommt? – Was, erst höre ich nur ächzen und stöhnen und Fluchen über die Hitzewelle, dann möchte man das der Sommer noch mal tritt über jede vernünftige Schwelle?

Ist doch gut so, oder nicht? – Ich trage dieselbe Sommerkleidung wie in den vergangenen Monaten. Jeder Sommer fühlt sich wohl für jeden anders an. Dabei dachte ich noch, wir klagen alle zusammen über die Hitzewellen.

„Wir befinden uns im Jahre 2026 nach Christus. Ganz Deutschland war von einer Hitzewelle besetzt … Ganz Deutschland? Nein! Eine von unbeugsamen Sonnenanbetern bevölkerte Gemeinschaft hört nicht auf, Widerstand zu leisten und sich eine erneute Hitzewelle herbeizuwünschen.“


Mit meinen Kleinsten bin ich heute wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen. Bis auf eine Großmutter, einen Opa und eine Mama nahmen sich die Eltern kinderfrei. – Der Übungsstunde hat es nicht geschadet. Sämtliche der Kleinsten, die großartig trainierten und erstmals alleine in der Übungsstunde blieben, lösten diese ungewohnte Begebenheit erstklassig.

Beinahe wäre die Turnhalle in die Luft geflogen, denn ich wäre beinahe vor Stolz auf meine Gruppe explodiert. – Gut für die Turnhalle und mich, dass ich dann doch nicht auseinandergesprengt bin.

Wunderbar auch: Zum Abbauen der Geräte waren dann auch wieder die Eltern da und halfen mir. Nur das Fußballtor, das dem einen Opa und mir beinahe im Geräteraum auf den Kopf gefallen wäre, muss fixiert werden. Sonst gibt’s demnächst doch noch Opfer – und weder Hallenwartin, Schulbetreuerin noch kleinere Geschöpfe sollten darunter geraten.


Mit meinem Papa war ich einkaufen.

Der lief aber nur zu 96 % rund. Er hätte sich beim Walkingsport am Knöchel leicht wehgetan. – Dennoch sind wir viel schneller als gewohnt durch den Discounter gewetzt.

Was aber auch daran liegen könnte, dass viele Dinge wie Blutwurst – Vater hätte sich gern ein Stückchen mitgenommen – und Dinge für den täglichen Bedarf, egal ob von bevorzugten Marken oder als „No-Name-Produkte“, nicht in den Warenregalen vorzufinden waren.


Ich husche jetzt in mein Bett und hoffe, dort mehr als nur eine Mütze Schlaf vorzufinden.




Passt auf euch auf, wer immer ihr auch seid!?

Kommentare (1)

Hasal
19. Aug. 2026, 07:46
John, ist doch schön wenn auch die Eltern mit zufassen , dann sind Sie auch mit allem zufrieden . Der Umgng mit den Kids, weil Sie gerne  zum Sport gehen usw.Ja , da Sommer war schon hart.  Aber soll wohl nochmal eine Welle kommen, mal gut das es niemand vorher weiß.Da mußt aber   rucki zucki was machen lassen , dass es nicht doch noch wem auf den Kopf oder fällt, wie schnell kann sowas passieren .
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