In Worms fand
ich es spannend zu beobachten, was so ein wenig Abkühlung in einer Sommerwoche
doch auslösen kann.
Obwohl es bis zu 31 C warm war, gab es erstmals, meines Dafürhaltens, mehr
lange Hosen als kurze Hosen in diesem Sommer zu sehen.
Ich stampfte natürlich wie gewohnt in einer meiner Shorts durch die Stadt. Mal ausnahmsweise keine graue, sondern eine blaue.
Zwischen „Café Pinnel“, wie ich eben erfuhr, heißt es schon länger „Café Vio“,
und dem Luther-Denkmal stand ein älterer Straßenmusikant und sang „Cat
Stevens“-Songs. Fantastische Stimme. Er stand da mit Gitarre und Verstärker und
einer genialen Gesangsstimme, die mich schon über Minuten hinweg fesselte.
Jahre hatte ich nicht mehr an die Songs gedacht, und er schmetterte einen Superhit nach dem anderen: „Moonshadow“, „Morning Has Broken“, „Father and Son“. Leider spielte er nicht, solange ich auf dem Mäuerchen zum Luther-Denkmal saß, „Another Saturday Night“, was zumindest einmal mein Lieblingssong von „Cat Stevens“ war.
Und wie sich
jetzt nach mehrmaliger Überprüfung feststellen ließ: Er ist es noch immer.
Vater brachte
mit seinem ältesten Sohn und seinem Schwager Möbel und Küchengeräte in die
Wohnung des Sohnes des Schwagers. Möbel, die freiwillig abgegeben wurden, da
die Vorbesitzer nun ihren Ruhestand in einem Altenheim verbringen. Ich würde
gerne dazu mehr schreiben, aber ich kann es dem Neubesitzer nicht von Herzen
gönnen.
Deshalb Maulsperre.
Den Abend habe ich, Verdacht, Bildbearbeitung gemacht und das Trainertagebuch
von der Mittwochseinheit nachgetragen.
Passt auf euch auf, wer immer ihr auch seid!?
