Lunaria-Galaxie
Blog Übersicht» „Frei im TV, frei von Zucker, dienstagsfrei von Bruder“
Zurück

„Frei im TV, frei von Zucker, dienstagsfrei von Bruder“

John Baker Sander
9. September 2026(bearbeitet)
11 Aufrufe
Noch nicht bewertet


Vater und Patenonkel, die beide in einer Schulklasse waren, nahmen an der Beerdigung eines ehemaligen Klassenkameraden teil. – Vater lässt sich nicht so viel anmerken davon. Doch emotional hat ihn das, das verwundert sicher auch keinen, schon spürbar mitgenommen. – Ich finde es unfassbar, was diese Menschen schon an Klassenkameraden verloren haben.

Möglicherweise will ich aber auch nicht mich damit abfinden, dass auch Väter älter werden. Mit Lebenserweiterung auch Lebenstopp.


Ich weiß ungefähr, was drei – wenn ich so darüber nachdenke, fünf – aus meiner Grundschulzeit heutzutage machen. Auch aus den anderen pädagogischen Einrichtungen, die ich besucht habe, werden es nicht mehr, wo ich weiß, wo die abgeblieben sind. – Ehrlicherweise, bei einigen muss ich zugeben, würde mich einfach interessieren, was die heutzutage tun.
Kontakt oder so, sagt mein Herz gerade: „Gott bewahre!“



Meine jüngste Truppe funktioniert weiterhin einwandfrei.
Es ist, als hätte jemand den Fluch fortgenommen. Seit der Sommerpause steigt die Mitgliederzahl dieser Gruppe kontinuierlich. Vor allem aber trainiert sie so, wie ich mir das schon länger gewünscht habe.

Dazu klasse Eltern, die sogar abbauen, während ich ab und an ein Schwätzchen halte, da irgendein Elternteil etwas von mir wissen möchte.


Mit Vater war ich einkaufen. Das wird eben ein Dienstagsritual.
Ich traf eine Frau, deren Tochter irgendwann mal – vor einigen Jahren – in einer meiner Gruppen wohl kurzzeitig war.


Ich kam nicht genau dahinter, wer sie genau war, nur dass sie im Nachbarort von uns wohnt, ihre Tochter, wie sie erzählte, turnt und Badminton spielt.
Tochter und Mutter lud ich ein, sich unsere Vereins-Freizeitangebote anzusehen.

Nach der Verabschiedung suchte ich Vater im Discounter, fand ihn und wir kauften harmonisch miteinander weiter ein – bis Vater plötzlich anfing zu schmunzeln und meinte: „Du hast so gelobhudelt und Werbung für den Verein gemacht, dass der Schleim die Wände hinunterglitt.“

Da musste ich mitschmunzeln, denn ganz unrecht hat er damit nicht.



Die deutsche Basketballnationalmannschaft der Frauen machte mir Freude. Bei der Heim-WM konnte man nun überraschend deutlich Südkorea mit 94:56 schlagen. – Am Donnerstag geht’s gegen das Weltklasseteam aus Belgien um den Einzug ins Halbfinale.


Ich hätte es gerne mit Vater und Mama gesehen. Doch Bruder hatte sich angekündigt. Nein – mit der Begründung gegenüber meinen Eltern, wenn der derzeit irgendwo in einen Raum kommt, ist es sofort 10  C kälter, blieb ich in meinem Zimmer und verfolgte das Basketball-Weltmeisterschaftsspiel aufmerksam im Free-TV.


Mit Cola, die free von Zucker war; dennoch kühlte sie im Gegensatz zu Bruder wunderbar.




Passt auf euch auf, wer immer ihr auch seid!?

 

Kommentare (1)

Hasal
09. Sept. 2026, 07:52
Johndas ist doch gut , dann hast mal was Gutes erreicht . Ja , so ist aber der Lauf des Lebens. Man sagt nicht umsonst , für jedes neue Kind auf Erden, geht jemand Älteres. So hben es meine Eltern schon immer gesagt.Viel Glück weiterhin mit Deiner jüngsten Gruppe
Einloggen um zu kommentieren.