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In den vergangenen Tagen war es stets - und ich meine wirklich stets - dasselbe.
Ich war am Blogschreiben und schlief am Schreibtisch ein. Mit dem Kopf auf der Tastatur. Es hätte also tatsächlich etwas zu lesen gegeben und das hätte dann vermutlich über mehrere Seiten hinweg so ausgesehen: bhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, gvftrrrrrrrrrrrrrrrr
Am vergangenen Sonntag durfte ich eine Konfirmation fotografieren.
Mit allem, was so dazugehört: Einzelbilder, Gruppenbilder, Gottesdienstbilder, Familienbilder sowie Vor- und Nachher-Bilder.
Ich habe evangelische Kirche ewig nicht mehr so locker erlebt. Der Pfarrer sagte, ich dürfe fotografieren, wie ich wolle. Ich versicherte mich sogar nochmal, dass er das auch wirklich so gesagt hatte.
Der Kirchendiener fragte vor dem Gottesdienst, ob er mir Mikrofon und Lesepult wegräumen solle, damit ich schöne Fotos vor dem Altar von den Konfirmanden machen könne.
Mütter hatten mich beauftragt und die Konfirmandengirls und Boys bereits eine Stunde vor Gottesdienstbeginn in die Kirche geschickt, damit ich Fotos machen würde.
Die Jungs trugen zumeist dunkle Anzüge, die meisten kombinierten diese allerdings mit Turnschuhen. Auch ein Mädel tat es ihnen gleich.
Die anderen Mädels trugen lange Kleider und aufwendige Frisuren, die von noch aufwendigerem Haarschmuck an Ort und Stelle gehalten wurden.
Was bei der Konfirmandengruppe herausstach:
Die konnten offenbar wirklich etwas miteinander anfangen, halfen sich gegenseitig und neckten sich in einem freundschaftlichen Ton untereinander, bei dem immer klar war, dass niemand es böse meinte.
Ich habe ewig keine Konfirmandengruppe mehr fotografiert, bei der man so eine Verbundenheit und so viel Miteinander gespürt hat.
Kurz vor Gottesdienstbeginn trudelten auch die ersten Familien ein.
Woraufhin Eltern mich sofort in Beschlag nahmen, um Familienfotos zu machen. Schließlich wollte man nach dem Gottesdienst schnellstens: „lecker Mittagessen gehen".
Wermutstropfen: Der Posaunenchor mochte leider nicht hinter dem Altar verschwinden und über eineinhalb Hände voll Konfirmanden in knapp 45 Minuten zu fotografieren, war ebenfalls sportlich. Gut, dass meine Kamera über einen Sport- beziehungsweise Serienmodus verfügt.
Der Gottesdienst dauerte etwas mehr als eine Stunde. Kurzweilig.
… und vor allem waren alle dankbar dafür, dass er nicht künstlich in die Länge gezogen wurde.- „Kirche at her best".
Ein Duo, bestehend aus einer Sängerin und einem Keyboarder, bot zwei wunderschöne Songs dar.
Auch die Predigt war zeitgemäß und schaffte es trotzdem, die passenden Bibelstellen einzubauen.
Außerdem erfuhr man einiges über die gemeinsame Konfirmandenzeit.
Der Pfarrer erzählte, wie man nach und nach zu einer Einheit geworden sei. Dass das anfangs gar nicht so einfach gewesen wäre und ihm dabei gleich mehrere graue Haare gewachsen seien.
Ich durfte den Konfirmationssegen fotografieren — und das nicht aus dem hinterletzten Eckchen.
Sogar der Kirchenvorstand versuchte nicht, mich wie eine lästige Fliege zu verjagen. Ganz im Gegenteil.
Dazu kamen Konfirmanden, die nach der Segnung bewusst einen Moment länger stehen blieben als nötig, damit ich sie nochmals richtig fotografieren konnte.
Die Kirchenlieder, die die Gemeinde gemeinsam sang, hatten alle Pep und brachten eine klare, heraushörbare christliche Botschaft mit sich.
Nach dem Gottesdienst wurden die Konfirmanden draußen vor dem Eingang von der Gemeinde beglückwünscht und anschließend von ihren Familien geherzt.
Tatsächlich waren in diesem Jahr weder Pfarrer noch Konfirmanden bereits „lecker Mittagessen" gegangen, bevor das Gruppenbild mit allen Protagonisten im Kasten war.
Bei mir fiel übrigens das Mittagessen an diesem Sonntag aus.
Dafür gab es mit Steaks und Kroketten ein ausgesprochen leckeres Abendessen.
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