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Am Sonntagabend war ich platt. Von einem erfolgreichen Heimwettkampf – auch wenn wir gegen die beiden Gastmannschaften verloren haben.
Den einen Wettbewerb verloren wir knapp gegen den Primus, der seine Wettkämpfe sonst meist deutlich gewinnt. Darauf können wir durchaus stolz sein.
Den anderen Wettkampf verloren wir, weil sich nach dem ersten Wettbewerb ein Elternteil nicht an meine ausdrückliche Bitte hielt.
Ich hatte darum gebeten, dass die Kids in der Pause den anderen Athleten zusehen und sich ausruhen, anstatt im anderen Hallenabschnitt herumzutoben.
Dieses Elternteil ging jedoch mit seinem Kind in den untersagten Hallenbereich, coachte ihn dort und tobte wild herum.
Natürlich kann man den anderen Kindern nicht böse sein, dass sie nachziehen und ebenfalls herumtoben wollen.
Mit der Konzentration war es dann im zweiten Wettkampf erst einmal Essig.
Nichts – aber auch nichts – wollte gelingen. Keine Konzentration. Kein Zusammenspiel. Nichts von dem, was das Team sonst leisten kann, war abrufbar.
Es dauerte fast 20 Minuten, bis wir wieder in den Wettkampf hineinfanden.
Und dann war plötzlich alles wieder da:
die Konzentration, die sportlichen Fähigkeiten, das Miteinander – das Menschliche untereinander.
Eltern – und auch ich – waren baff.
Irgendwann lagen wir sogar mit zwei Punkten vorne. Ganz konnten wir das Energielevel nicht bis zum Schluss halten und mussten uns schließlich mit vier Punkten geschlagen geben.
Trotzdem: Diese Aufholjagd war beeindruckend.
Auch den Eltern ist zu danken für das leckere Buffet, das sie organisiert hatten.
Schokoladekuchen, Frikadellen Bällchen, Donuts, Kaffee, kalte Getränke, Brezeln – eine umfangreiche Auswahl, bei der jeder etwas für seinen individuellen Geschmack finden konnte.
Wir stellen bewusst niemanden zum Verkauf ab, damit alle Eltern ihre Kinder bei den Wettkämpfen verfolgen können. Stattdessen gibt es eine Spendenkasse, in die jeder geben kann, was er oder sie mag und für angemessen hält. - Ich bin gespannt, was zusammenkommt.
Insgesamt war es eine großartige Leistung meiner jüngsten Wettkampfgruppe. Natürlich auch von den Helfern und allen Unterstützern.
Der erste Wettkampf war superduper.
Der zweite – wider Erwarten – aufgrund der tollen Punkte-Aufholjagd immerhin noch sehr gut.
Mein Schul-Sport-Abenteuer war eine weitere fantastische Erfahrung.
Ich durfte in einer dritten Klasse zu Gast sein und meine Erfahrungen aus Sport und Praxis direkt an Grundschulkinder weitergeben.
Unterstützt wurde ich von einer Mama aus meinem Verein, die selbst Trainerin ist – wenn auch nicht in meiner bevorzugten Sportart – und deren Sohn die erwähnte Klasse im Nachbarort besucht.
Dazu kam die junge Klassenlehrerin, die – so die unterstützende Mama – ihre erste eigene Klasse betreut und viele neue Ideen in die Schule einbringt.
Sie wirkte sehr sympathisch, und die Klasse scheint großes Vertrauen in sie zu haben.
Die Kinder waren allesamt motiviert. -Alle machten hervorragend mit.
Es gab nichts zu ermahnen oder zu meckern – weder von Lehrer-, Eltern- noch von meiner Seite.
Die Kids führten die Übungen aus, spielten fair miteinander und ließen sich immer wieder daran erinnern, dass sie als Klassenkollektiv am stärksten sind – wenn jeder jeden unterstützt: Mädels die Mädels, Jungs die Jungs, Mädels die Jungs und Jungs die Mädels.
Sowohl die Lehrerin als auch die Helfer-Mama und ich konnten nur Lob verteilen.
Auch das von mir vorbereitete Programm ging voll auf – worüber ich mich sehr freute.
Zu meiner Überraschung bekam ich im Anschluss eine wunderschön gebastelte Karte von den Kindern, die hier bereits einen Ehrenplatz eingenommen hat.
Dazu Energie-Schokoriegel – geschmacklich gut, von der Bissqualität allerdings eher wie Sand im Mund – und noch ein, zwei weitere kleine Dinge als Seelennahrung.
Ich war sehr dankbar für diese Erlebnisse der vergangenen Tage.
Große Teile des Sonntag- und Montagabends verbrachte ich dann in einer tiefen „Meditation" – mit dem Kopf auf der Tastatur.
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