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Das Tanzturnier war, wie bereits in den vergangenen Jahren, ein Seelenstreichler.
Auch wenn ich danach erschöpft war. Von morgens elf bis nachts um 1 Uhr 30 zu fotografieren war trotzdem sehr schön.
Sieht man einmal von der Zeit ab, die ich nach dem Kinder- und Jugendturnier zuhause war, um mich für die Abendveranstaltung rasch frisch zu machen und die geknipsten Bilder herunterzuladen.
Ich mag es sehr, für meinen Verein zu fotografieren.
Besonders solche Wohlfühlveranstaltungen. Alle waren extrem freundlich zu mir. Hier und da gab es einen Plausch und ein Lob. Und hier und da durfte auch ich Lob verteilen. Organisation erstklassig, Showprogramm wunderbar – um mich herum gut gelaunte Menschen.
Die Grießkrämer mieden mich (und hoffentlich bleibt das auch so in Zukunft).
Bei der Abendveranstaltung fotografierte auch Papa. Er nahm einen Platz am Jurytisch ein, um Portraitbilder zu schießen, während ich die Gruppendynamik einfing.
Bruder und seine beste Freundin saßen an einem Tisch. Mama anfangs auch – bis sie Vater zu sich an den Jurytisch holte. Denn alleine sitzen lassen wollte er seine Frau auch nach über 50 Jahren Ehe nicht.
Das Fotografieren verlief optimal. Wirklich optimal.
Bis zur Mitte der Premiere unserer Erwachsenen-Showtanzgruppe.
Plötzlich zeigte die Kamera die Meldung an: „Speicherkarte ist voll" … WASSSS!
Ich öffnete die Speicherkarte, schaute nach, ob sie in ihrem Schlitz steckte, wie sie sollte. – Tat sie.
Ich überprüfte die fotografierten Bilder. Ich war meilenweit von den 1000 Bildern entfernt. Bei 9999 macht es eigentlich „klack" und die Kamera beginnt wieder bei 1, 2, 3 zu zählen.
4595 war die Bildnummer – ab der nichts mehr ging.
Ich fluchte innerlich. Es dauerte mehrere Minuten, bis ich mich wieder auf meine Aufgabe fokussieren konnte.
Panik in mir.
Schnell löschte ich einige unschärfere Bilder oder Bilder auf dem Display. Die Heimgruppe hatte natürlich Vorrang.
Dasselbe tat ich – wenn auch ungern – später noch einmal bei der Siegerehrung.
Selten habe ich nach einem Auftrag so schnell das Weite gesucht. Die Spannung in mir, ob die Bilder Schaden genommen hatten, war schon groß.
Heim.
Ab vor den PC.
Bilder anschauen.
Nichts passiert.
Die Bilder waren alle da.
Nur schade, dass ich diese kleine Lücke vom Premierenauftritt unserer Vereinsgruppe nun in den Bildern habe.
Gut nur, dass Papa mitfotografiert hat – so gibt es von den fehlenden Stellen zumindest Portraitfotos.
Am Sonntag hatte ich dann mit meiner Hüfte zu kämpfen.
Armer alter Mann!
Da ich immer wieder während des Fotografierens von einem kleinen Turnkasten nach ungefähr der Hälfte des Tanzes absprang, in die Mitte sprintete und dort die Endpositionen einfing, anschließend zum Ausmarsch der Gruppen wieder zu Turnkasten stieg – um auf gleicher Höhe mit der Bühne zu sein – dann rück zum Turnkasten ging … spürte ich
lösen, in der ich die Kamera über Stunden gehalten hatte. und die ungewohnten Bewegungen.
Genauso meine Finger. Die sind zwar einiges gewohnt, aber eben doch keine zwölf Stunden Kamera ohne größere Pausen. Meine Finger wollten sich gar nicht mehr aus der Klauenbewegung
… Und trotzdem würde ich es immer, immer wieder tun.
Am Montagabend streikte dann der Computer.
Zack! – Aus.
Das war es, dachte ich.
Am Dienstag war ich an einem Computer – allerdings nicht an meinem.
Mittwochabend drückte ich aus Spaß, ohne wirklich daran zu glauben, auf den Startknopf meines Rechners.
Und das dumme Ding sprang tatsächlich wieder an und erwachte zum Leben.
Man merkt deutlich, dass es auf Ostern zugeht.
Da gab es ja vor über 2000 Jahren schon einmal etwas Ähnliches – als jemand nach wenigen Tagen nach seinem vermeintlichen Tod wieder auferstanden ist.
Passt gut auf euch auf und seid nett zueinander, wer immer ihr auch seid?!
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