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Coco Eberhardts Konstantin-Reihe
2 Minuten Lesezeit (439 Worte)

„Tanzbär mit Sitzungsfleisch“

Nein, ich bin kein Tanztrainer. Dennoch wurde heute bei meiner ältesten Gruppe im Training ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten getanzt.

Bereits vor einer Woche fragte einer meiner Trainingsteilnehmer an, ob er nicht mal seinen Tanz aus der Schule bei uns vorführen und wir ihn gemeinsam aufführen könnten.
Ich sagte ihm zu. Für Neues offen zu sein, tut meiner Gruppe gut.

In der vergangenen Woche ließen mich die ersten wissen: „Wir tanzen nicht mit."
Die Neugier hat sie wohl alle dann doch in die Halle gelockt. Denn heute war der gesamte Sportkader anwesend.
Zwei sagten auch anfangs noch: „Wir tanzen nicht mit! Ich kann nicht tanzen."

Meine Mädels waren dem Tanzen gegenüber positiver eingestellt. Klingt möglicherweise etwas klischeehaft – war aber genauso.
Auch die meisten Jungs hatten ihren Frieden damit gemacht, die zehn Minuten Trainingszeit zu „opfern", um einen kleinen, doch nicht ganz anspruchslosen Tanz mit mehreren Hüpfern, Drehungen und Schritten über sich ergehen zu lassen.

Die Jugendlichen machten das echt super. In dem ein oder anderen schlummert sichtbar auch ein Tanztalent.
So tanzten wir – darunter auch ich. Wenn auch tapsig und eher einem Tanzbär ähnlich durch die Turnhalle.

Wobei ich mir schon etwas schwer tat. Doch nach einigen Wiederholungen hatte auch ich verstanden, dass etwas nicht richtig sein kann, wenn die eine Fußspitze nach vorn und die andere verdreht nach hinten zeigt.

Keiner der Trainingsteilnehmer meckerte im Anschluss an unseren Ausflug in die Tanzwelt.
Was mir einmal mehr zeigt – und ich hoffe, ich konnte das auch vermitteln: Manchmal muss man eben einfach nur bereit sein, sich trotz aller Vorbehalte auf etwas Neues, Unbekanntes einzulassen.


Punkt für Punkt wurde von der Sitzungsordnung nach lebhaften Diskussionen und Wortbeiträgen beschlossen oder abgelehnt.
Allzu viele Vorstandsmitglieder waren nicht anwesend – die hatten wohl im Vorfeld schon gerochen, dass das eine längere Veranstaltung werden würde.

Einige vom Ältestenrat zogen sich auch Punkt zehn zurück, und andere meinten kurz darauf, dass die Konzentration nicht mehr ausreichend vorhanden sei – was ich gut nachfühlen konnte. Weit über drei Stunden saßen wir zusammen.

Ich war dennoch sehr zufrieden. … möglicherweise war es ein Vorteil, dass ich erst fünfzehn Minuten nach Sitzungsbeginn eintrudelte, da ich ja zuvor noch meine Gruppe trainierte und natürlich auch verabschiedete.

Der Abend endete neben Papa auf der Wohnzimmercouch. Drei Minuten nach elf trudelten wir zuhause ein und sahen uns noch zusammen die Zusammenfassungen aus der Fußball-Champions-League an.

Was Papa und mir – wenn auch ordentlich müde – guttat: Beim Fußball noch einmal diesen Mittwoch mit Training, Sitzung und Gulasch am Mittag (zumeist) humorvoll Revue passieren zu lassen.


Passt gut auf euch auf und seid nett zueinander, wer immer ihr auch seid!?

„Herzhaftes am Mittwoch“
 

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Donnerstag, 19. März 2026

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