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2 Minuten Lesezeit (315 Worte)

„Tut tut antut“

Zeit: 16 Uhr 55
Ort: „Eiscafé Adami", Worms

So viele Schritte wie heute habe ich ewig nicht in der Wormser Innenstadt zurückgelegt. – Das Ganze bei frühlingshaften Temperaturen.

Gestern Abend bin ich an einer „37 °C"-Reportage hängengeblieben,
die kaum länger als zwanzig Minuten dauerte.

Darin berichtete eine Frau, dass sie zweimal während ihrer Arbeit für die Bundeswehr vergewaltigt wurde.
Sie war die einzige Frau in einer Gruppe mit 150 Männern.
Als einzige Frau bekam sie eines der Zimmer, das nicht abschließbar war.

Die Männer wurden für ihre Tat vom Richter zu Haftstrafen verurteilt.
Einer der verurteilten Männer war an beiden Übergriffen beteiligt.

Bis heute leidet die Frau an schweren Angstzuständen.
Sogar an Märkten oder in Geschäften achtet sie darauf, bei einer Frau zu bezahlen.
Sie kämpft um ihr Vertrauen in die Welt – und vor allem in sich selbst.
Halt findet sie in ihrem Kind und durch ihre Mutter.

Die Reportage hat mich mitgenommen.
Wer kann es übers Herz bringen, einen anderen Menschen so zu verletzen –
ohne Gnade und ohne Mitleid?
Ich bange und leide mit der Frau mit, wie wohl jeder andere auch, der diese Reportage gesehen hat.

Bleibt zu hoffen, dass eines Tages wieder ein normales Leben für sie möglich sein kann.

Nichts davon wiegt ihr Leid auf.
Und dennoch tun mir auch all die Männer leid – dazu zähle ich auch mich –
die sich nicht vorstellen können, sich an (schwächeren) Menschen zu vergreifen.
Männer, die durch solche Taten mit in Verruf geraten.

Ob man zu so etwas fähig ist, wenn man auch nur dreißig Sekunden darüber nachdenkt, was man anderen – und sich selbst – damit antut.

Man muss doch mit so einer Schuld dann auch leben.
Ein Leben lang. - Ich verstehe es nicht.



Sorry, die Gedanken zur gesehenen Reportage und dem Geschehen mussten raus.



Passt gut auf euch auf und seid nett zueinander, wer immer ihr auch seid!?
„Warum sieht man um 4 Uhr 11 keine Fliegen, weil d...
„Hoffnungserhöhung“
 

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