Januar 2026

4 Tage 10 Stunden her #7388
Januar 2026 wurde erstellt von Fizzy Lemon
Die drei Worte für Januar 2026 sind:
  • Gentherapie
  • Bankfach
  • Meckerfritzi
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4 Tage 55 Minuten her - 4 Tage 54 Minuten her #7395
Gurke antwortete auf Januar 2026
Pinocchio schrie und schrie und schrie,
er wollt nicht zur Gentherapie.
Doch dann kam Meister Eder
und sagt, was soll denn das Gezeder (ich weiß es heißt Gezeter aber für den Reim,,, verzeiht mir ;))
du schreist doch viel zu laut
Gepetto hast dus schon versaut.

Der ist schon darauf kannst du bauen,
vor drei Stunden abgehauen.
Pinocchio schluchzte leis,
auf ganz ganz traurge weis.

Gepetto will mich therapieren
und ich hab Angst mich zu verlieren.
Er liebt mich nicht so wie ich bin,
meine hölzerne Art mach für ihn keinen Sinn.

Er will, dass ich menschlich werd-
und hat das Bankfach für die Therapie geleert.
Der Meckerfritzi hat viel an mir auszusetzen,
und seine Kritik tut mich verletzen.

Doch was solls, wo kommen wir da hin?
ich bin Pinocchio und bleib wie ich bin!
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2 Tage 7 Stunden her - 2 Tage 6 Stunden her #7418
punktal antwortete auf Januar 2026
Super Gurke, es freut mich wirklich sehr, dass du dein Wort gehalten hast. Bitte schreib weiter hier mit uns 

Namen, Orte sowie die Geschichte sind frei erfunden, und ich habe keine KI verwendet.

Fritz Friedrich von Friedrichshausen war ein sehr reicher Mann.
Doch all sein Geld nützte ihm nichts, denn er war so hässlich dass ihm keine Frau wollte. Noch nicht einmal wegen seines Geldes und das mag was heißen. Er litt an einer sehr seltenen Erbkrankheit. Es handelt sich dabei um das Nasenrüssel-Phänomen. Da sieht die Nase aus wie der Rüssel eines Elefanten, und baumelt leider auch so herum. Als Kind wurde er vom Personal Meckerfritzi genannt, weil der Junge immer motzte wenn er sein Spiegelbild wo sehen konnte. Deshalb ließ Fritz Friedrich in seiner Villa sämtliche Spiegel demontieren, und alle Fenster wurden mit Vorhängen verhangen sobald man drinnen das Licht einschalten musste. Er lebte schon als Kind sehr zurückgezogen und hatte mehrere Privatlehrer*innen.
Als Einzelkind war er also Abgeschiedenheit gewohnt. Doch er ist jetzt schon in einem Alter, wo es Zeit wird an Familiengründung zu denken wenn der Stammbaum der Familie von Friedrichshausen nicht aussterben soll.
Natürlich haben sich mehrere Spezialisten seines Problems angenommen, doch bis dato sind alle gescheitert.
Bei der Familienfeier zu seinem 35.ten Geburtstag, die nur aus seinen Eltern bestand, läutete überraschend das Telefon. Ganz aufgeregt war der Gesundheitsbeauftragte seine Vaters am anderen Ende und wollte diesen auch sprechen. Herr Uwe von Fritzhausen,  Fritz Friedrichs Vater, nahm das Gespräch im Arbeitszimmer seines Sohnes entgegen, der ihm natürlich sofort folgte. „Herr Rastlos, was gibt es so Dringendes, dass sie mich bei der Geburtstagsfeier meines Sohnes stören?“, fragte er etwas schroff.  Fritz Friedrich ging in der Zwischenzeit ungeduldig auf und ab, denn er wusste wenn Rastlos anruft muss es wichtig sein.
Uwe von Fritzhausen war wirklich sehr knapp angebunden, sodass sein Sohn sich daraus zuerst keinen Reim machen konnte. Doch als sein Vater sagte:“ Das ist ja eine hervorragende Neuigkeit! Und sie sind sich ganz sicher? Prima, sagen sie mir noch einmal Ort und Datum!“ Dann schnippte er mit den Fingern in Richtung Fritz und deutete ihm er sollt was zu notieren.
Dieser verdrehte die Augen, denn Block und Kugelschreiber lagen am Schreibtisch.
Resigniert sah er Fritz seinen Vater wartend an. Dieser wiederholte was ihm am Telfon mitgeteilt wurde.  „Zentrum für Zell- & Gentherapie, Lozburg Straße 49 in 0707 Lozburg. Vielen Dank und drücken sie uns bitte die Daumen. Wir bleiben in Verbindung. Auf Wiederhören“, dann legte er auf.
Fritz Friedrich mutierte in der Sekunde wieder zum Meckerfritzi und stellte sich wie Suppenkasper an: „Ich lass nichts mehr an mir oder mit mir machen. Kommt gar nicht in Frage. Nein, nein, nein! Ich habe genug von den Quacksalbern. Kosten nur eine Menge Geld, aber können mein Antlitz nicht ändern oder verbessern!“ „Jetzt beruhige dich doch erst einmal und hör mich an bevor du eine Entscheidung triffst, sagte Uwe von Fritzhausen und legte seinem Sohn eine Hand beruhigend auf die Schulter. Fritz ging wieder in Richtung Speisesaal und meinte: „Zuerst will ich etwas essen, und außerdem soll Mutter auch von deinen tollen Neuigkeiten in Kenntnis gesetzt werden.“ Damit war Uwe von Fritzhausen einverstanden, und beide gingen wieder nebeneinander zurück.
Cecilia von Fritzhausen eine ausgesprochen schöne und auch kluge Frau, hörte sich in Ruhe an, was ihr Mann berichtete. Nebenbei besänftigte sie ihren Sohn noch und meinte abschließend: „Junge ganz egal wie du dich entscheiden wirst, ich liebte und liebe dich immer. Aber vergiss nicht, erst kürzlich hast du mir gesagt, dass du dich nach einer eigenen Familie sehnst.“ Sie lächelte und zwinkerte ihm zu. „Und wenn es stimmt liegen die Chancen deiner gewünschten Optik bei 75%. Mehr als wir je zu hoffen gewagt haben.“, ergänzte noch sein Vater. Fritz Friedrich würde eine Woche darüber nachdenken bevor er sich entscheidet. Denn die Gentherapie ist eine relativ neue Methode.Sie ist teuer aufgrund der hohen Kosten für Forschung und Entwicklung, klinische Studien und Herstellung. Da er selber reich ist, übernimmt die Krankenkasse natürlich keine Kosten.
Zuerst werden Proben aus dem Nasenrüssel genommen. Damit werden Forschungen angestellt um welchen Gendefekt es sich genau handelt. Welche Gentherapeutika man verabreichen muss, und/oder welche Gene in Zellen oder dem Gewebe eingefügt werden müssen, damit man die Operation überhaupt beginnen kann. Die Therapie dauert ca. 1 bis 2 Jahre bevor die schwere Operation durchgeführt werden kann. Alles in Allem betragen die  Kosten bis zur vollständigen Genesung der Nase etwa 250.000 Euro.
Uwe von Fritzhausen war genauso ungeduldig wie sein Sohn es sonst ist, und rief täglich bei ihm an. Am 7. Tag sagte Fritz zu ihm: „ Ich werde mich noch ein letztes Mal den Qualen aussetzen. Aber wenn es nicht klappen sollte, will ich nie wieder etwas darüber hören!“ Sein Vater freute sich so für seinen Sohn und hätte bestimmt zu allem ja gesagt. Er holte aus dem Bankfach von seinem Schreibtisch das Scheckbuch heraus und setzte voll Freude die Summe von 250.000 Euro ein.  Mit diesem Scheck wird er am darauf folgenden Tag mit seinem Sohn  zum Zentrum für Zell- & Gentherapie fahren und diesen dort anmelden.
Drei Jahre später, nach schwerer Zeit und vielen Meckerns, gefiel ihm sein Spiegelbild zum ersten Mal. Auf der Reha lernte er seine zukünftige Frau, und die Mutter seiner Kinder kennen.
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1 Tag 5 Stunden her #7420
Fizzy Lemon antwortete auf Januar 2026
»Nee, ey... komm, lass das!«

»Was? Echt Alter, Du bist so ein Meckerfritzi! Wir ziehen das jetzt durch, wie wir das geplant hatten«, sagte Kurt genervt zu seinem Kumpel, als er einen Briefumschlag in die Kassette des Bankfachs legte.

»Ich weiß nicht... mir geht die Düse. Echt, ey!«

»Sag mal, geht's noch?! Erst steigen wir da ein, klauen die Dokumente für diese neue Gentherapie und jetzt willst kneifen? Mann, das ist unsere Chance! Die zahlen alles, was wir wollen, nur damit sie den Scheiß wiederkriegen.«

»Na, da bin ich mir nicht sicher und ich will nicht in den Bau!«

»Ja, dafür ist es nun aber zu spät, Alter!«

»Ist es auch«, hörten die beiden eine sonore Stimme im Tresorraum, »Ihr seid festgenommen!«

Der Kommissar legte den beiden Möchtegernerpressern Handschellen an und kicherte dabei süffisant.

»So blöd muss man erst mal sein und die Überwachungskamera statts aus einzuschalten! Ihr seid doch echt Pfeifen.«

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